Unternehmensleitbild
Leitlinie unserer Arbeit: Die Integration in den Alltag
Alle Menschen möchten sich mit ihrem Körper, ihrer Psyche und ihrem Intellekt frei entfalten – das gilt selbstverständlich auch für kranke und behinderte Menschen.
Deshalb sind die Teilhabe am sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Leben sowie ein hohes Maß an Selbstbestimmung in allen persönlichen Fragen das Wichtigste, was wir für unsere Kunden erreichen wollen.
Die sab gGmbH, Service für ambulante Beatmung, ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in Berlin.
Sie wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, behinderten und intensivpflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Kliniken und Heimen zu ermöglichen.
Die Leitlinie unserer Arbeit heißt: Integration in den Alltag.
Alle Menschen möchten sich mit ihrem Körper, ihrer Psyche und ihrem Intellekt frei entfalten - das gilt selbstverständlich auch für kranke und behinderte Menschen.
deshalb sind die Teilhabe am sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Leben sowie ein hohes Maß an Selbstbestimmung in allen persönlichen Belangen das Wichtigste, was wir für unsere Kunden erreichen wollen.
Die sab gGmbH Service für ambulante Beatmung (im folgenden sab genannt) versorgt Menschen aller Altersgruppen, von Kleinkindern über junge Erwachsene bis zu Seniorinnen und Senioren, die auf maschinelle Beatmung und Intensivpflege angewiesen sind.
Die Dienstleistungen der sab beschränken sich nicht nur auf Pflegetätigkeiten, sondern sie tragen auch dazu bei, kranken und behinderten Menschen ein Leben innerhalb der Gesellschaft zu ermöglichen. Begleitungen zur Schule, zum Studium und zum Arbeitsplatz, aber auch zu Freizeitveranstaltungen gehören genauso zum Angebot der sab wie die pflegerischen und hauswirtschaftlichen Hilfen. Außerdem bietet die sab Beratung in allen die häusliche Pflege betreffenden Fragen und Krisensituationen an. In Notfällen ist die sab jederzeit, auch nachts und am Wochenende, erreichbar.
Die Konzeption der sab beinhaltet ein an den individuellen Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten der Menschen orientiertes Angebot, das einem ganzheitlichen, integrativen Ansatz entspricht. Der Mensch wird nicht reduziert auf seine Erkrankung oder Behinderung, sondern sein Körper, seine Psyche, sein Intellekt und sein soziales Umfeld werden als Ganzes wahrgenommen und wirken in die pflegerische oder betreuerische Dienstleistung hinein.
Darauf ist das vernetzte Leistungsspektrum der sab abgestimmt. Alle Angebote sollen den pflegebedürftigen Menschen dabei unterstützen, selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu leben und zu handeln.
Das Verständnis von "Selbstbestimmt leben " bei der sab geht zurück auf die Bürgerrechtsbewegung des "independent living" in den USA. Ausgangslage war die Fremdbestimmung und Entwürdigung behinderter Menschen in stationären Einrichtungen, die von den Betroffenen öffentlich gemacht wurden. Damit sollte ein Wechsel in der öffentlichen Meinung eingeleitet werden, damit "Behinderung" endlich als soziales und politisches Problem begriffen wurde. Behinderte Menschen wollten nicht länger als "Objekt der Fürsorge" gesehen und behandelt werden, sondern als "Experten in eigener Sache", die emanzipiert ihre Bedürfnisse artikulieren und durchsetzen. Es ging also nicht in erster Linie um neue Rechte, sondern um ein neues Denken über behinderte Menschen.
"Selbstbestimmt leben" bedeutet für die sab die Lösung von einer defizitorientierten Sichtweise pflegebedürftiger Menschen, die nur in ihrer Eigenschaft als "behindert", "eingeschränkt" oder "nicht leistungsfähig" wahrgenommen werden. Im Gegenteil liegt der Arbeit der sab die Sichtweise zugrunde, dass der behinderte Mensch Entscheidungen über sein Leben selbst und in eigener Verantwortung treffen kann, es muss nicht "für ihn gesorgt" werden. Nicht der behinderte oder pflegebedürftige Mensch muss sich an bestehende Strukturen (z. B. den Tagesablauf einer Institution) anpassen, sondern er selbst bestimmt diese Strukturen mit. Die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Lebensgewohnheiten des Kunden bestimmen die Art und Weise der Dienstleistung. In einer partnerschaftlichen Beziehung zwischen der sab und dem pflegebedürftigen Menschen werden die besonderen Bedingungen der Pflege- oder Betreuungsleistung abgesprochen. Genauso dient die Beratung bei der sab dazu, die Betroffenen über ihre Rechte zu informieren, damit sie in der Lage sind ihre Interessen selbstbewusst wahrzunehmen und nicht "über ihren Kopf hinweg" Entscheidungen getroffen werden. Dem Unternehmensverstädnis entsprechend arbeiten in allen Zweigstellen der Gesellschaft behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Um den individuellen Bedürfnissen, Anforderungen und Wünschen der Kunden gerecht zu werden, beschäftigt die sab unterschiedlich qualifiziertes Pflegepersonal. Es setzt sich zusammen aus Fachkrankenpflegern und -schwestern für Anästhesie und Intensivpflege, examinierten Krankenschwestern und -pflegern, Kinderkrankenschwestern sowie examinierten Altenpflegern und -pflegerinnen. In allen Bereichen arbeitet das examinierte Personal eng mit dem pflegebedürftigen Menschen, seinen Angehörigen und den anderen an der Pflege Beteiligten zusammen, um eine medizinisch-pflegerisch hochwertige Versorgung zu gewährleisten, die aber auch das alltägliche "normale" Leben nicht aus den Augen verliert.
Wir gewährleisten in unseren zeitlich umfangreichen Betreuungen einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard und ermöglichen personelle Kontinuität, so dass der behinderte Mensch nicht mit einem ständig wechselnden Betreuerkreis belastet wird.
Um flexibel und schnell auf die Nachfrage von Pflege und Betreuung reagieren zu können, verfügt die sab auch über einen festen Stamm von examinierten Aushilfen, die für den jeweiligen Tätigkeitsbereich vor Ort intensiv eingearbeitet werden.
Die sab ist anerkannter Vertragspartner aller Kranken- und Pflegekassen sowie der Sozialhilfeträger. Eine ausführliche Darstellung des Leistungsangebots findet sich in den Informationsbroschüren und auf dieser Homepage. Für ein beratendes Gespräch stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gern zur Verfügung.

